Unser Unterstützungsansatz
Wir bieten Orientierung und soziale Unterstützung rund um die Folgen problematischen Substanzkonsums. Dabei kann es um Stabilisierung im Alltag, die Klärung sozialer Probleme oder die Vermittlung in qualifizierte Suchthilfe gehen.
- Erstorientierung und Klärung des Unterstützungsbedarfs
- Vermittlung zu Suchtberatungsstellen, Entgiftung und Therapie
- Unterstützung bei sozialen Begleitproblemen wie Wohnen und Behördenkontakten
- Motivation zu weiterführender Hilfe
- Einbeziehung von Angehörigen, soweit gewünscht und sinnvoll
Medizinische Grenzen
Wir führen keine Entgiftung und keine medizinische Suchtbehandlung durch. Ein Alkohol- oder Medikamentenentzug kann medizinisch gefährlich sein und gehört in ärztliche Hände. Bei akuten Vergiftungen, Bewusstlosigkeit oder anderen Notfällen ist 112 zu wählen.
Abstinenz und Schadensminderung
Menschen befinden sich in unterschiedlichen Veränderungsphasen. Der erste sinnvolle Schritt kann vollständige Abstinenz, die Aufnahme einer Behandlung oder zunächst eine Stabilisierung und Risikoreduktion sein. Entscheidend ist, konkrete und erreichbare nächste Schritte zu entwickeln.
Soziale Folgen mitbearbeiten
Substanzprobleme verschärfen sich häufig durch Wohnungslosigkeit, Schulden, Isolation oder fehlende Tagesstruktur. Deshalb verbindet unser Ansatz Suchthilfe-Vermittlung mit sozialer Betreuung und dem Zugang zu weiteren Hilfen.